Gebet heißt reden mit Gott.
Wenn ein Mensch sich öffnet und mit anderen Personen redet, sei es über banale Angelegenheiten oder über private Themen - genauso ist es mit Gott, wenn ein Mensch mit ihm spricht.

Wie viele haben das Beten schon mal ausprobiert und sich gedacht:
"Was ich zu Gott sage, kommt gar nicht bei ihm an oder ist ihm doch egal. Scheinbar bewirkt mein Gebet nichts. Mein Anliegen kommt bei Gott nicht an. Ich bete für eine Sache, es passiert aber nichts."

Vielleicht weiß Gott aber am besten, was gut für dich ist und was nicht. Denn Hand aufs Herz - benutzt du das Gebet als Wunschautomat? Benutzt du auch deine besten Freunde als Wunschautomat ohne ihnen etwas zurückzugeben?

Was kannst du Gott dann überhaupt sagen?
Was sagst du deinem besten Freund, deinen engsten Vertrauten? Zum Beispiel Dank, Lob, deine Freude, aber auch deine Sorgen, Probleme, Ängste oder deine Mutlosigkeit.

Warum solltest du dann zu Gott beten, wenn du auch mit meinen Mitmenschen darüber sprechen kannst?

Dietrich Bonhoeffer sagte:

„Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen“.
Seine Verheißungen?

Dem Menschen wurde ewiges Leben versprochen.
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Gott hat Vergebung versprochen.
Er hat die Frucht des Geistes versprochen: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut.
Er hat Befreiung von Angst versprochen.
Unsere tiefsten Bedürfnisse werden erfüllt. 
Nichts Gutes wird uns vorenthalten werden.
Gott hat uns Weisheit versprochen.
Gott hat Frieden verheißen.
Wir haben die Verheißung für Gesundheit und Heilung. 
Die Bibel hat Schutz vor Schaden und Gefahr verheißen.
Die Bibel verheißt, dass die Toten auferstehen werden.

Der Mensch liebt den einfachsten Weg.
Der Mensch ist frei in dem was er glaubt und denkt.
An was glaubst du?